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News Europa glänzt 11 Mal golden






05.03.2018

Was für ein grandioser Abschluss der Hallensaison! Bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften in Birmingham sorgten am vergangenen Wochenende die Europäer für Furore und machten mit ihren Leistungen Lust auf die anstehenden Europameisterschaften in Berlin (7.-12. August 2018). Unsere europäischen Athleten gewannen insgesamt elf Goldmedaillen. Für das Highlight am letzten WM-Tag waren ebenfalls Europäer verantwortlich: Das polnische 4 x 400 Meter-Quartett mit Karol Zalewski, Rafal Omelko, Lukasz Krawczuk und Jakub Krzewina stellte in einer Zeit von 3:01.77 Minuten einen neuen Hallen-Weltrekord auf und düpierten die verdutzen Amerikaner. Das Publikum, das in den vier Tagen ohnehin ordentlich Gas gab, feierte die Polen mit Standing Ovations.

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Überhaupt war Polen im englischen Birmingham das Aushängeschild Europas. Im Medaillenspiegel landeten das Team auf Platz drei hinter den USA und Äthiopien. Gastgeber England zeigte sich bei der Heim-WM ebenfalls von seiner besten Seite und gewann zweimal Gold, einmal Silber und viermal Bronze. Der französische Siebenkämpfer Kevin Mayer stellte mit 6.348 Punkten eine neue Weltjahresbestleistung auf. Dies gelang auch der Ungarin Anita Marton im Kugelstoßen (19,62 Meter) sowie der Serbin Ivana Spanovic im Weitsprung (6,95 Meter).

Deutsche Athleten mit gutem Gesamtergebnis

Auch die deutschen Athleten mussten sich in Birmingham nicht verstecken. Kugelstoßer David Storl bewies mit einer Weite von 21,44 Meter und dem Gewinn der Silbermedaille, dass er zum Saisonhöhepunkt seine beste Leistung abrufen kann. Gleich zum WM-Auftakt sicherte sich Hochspringer Mateusz Przybylko mit einer Höhe von 2,29 Meter Bronze. Für eine weitere Bronzemedaille sorgte Weitspringerin Sosthene Moguenara. Die 28 Jahre alte Olympia-Zehnte aus Wattenscheid kam im zweiten Versuch auf 6,85 Meter.

Ihr Verlobter, Stabhochspringer Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken, wurde mit 5,80 Meter guter Fünfter. In einem Stabhochsprung-Wettkampf, bei dem der Franzose Renaud Lavillenie sich zum dritten Mal den Titel sichern konnte. Das deutsche Laufwunder Konstanze Klosterhalfen kam über 3.000 Meter als Siebte ins Ziel. Im Siebenkampf fehlten dem Vierten Kai Kazmirek 27 Punkte zum Podestplatz und Hürdenläuferin Cindy Roleder hätte drei Hundertstelsekunden zu Bronze benötigt. Sie wurde am Ende Fünfte über 60 Meter Hürden.

Nach der Hallen WM ist vor der Heim-EM

Nach dieser beeindruckenden Hallen-WM, die mal wieder gezeigt hat, wie mitreißend Leichtathletik sein kann, können wir es gar nicht mehr erwarten die europäischen Top-Athleten in Berlin zu begrüßen. Auch hier werden die Leichtathletik-Fans die Stimmung garantiert zum Überkochen bringen.

Wer wird im Berliner Olympiastadion und auf den Straßen der Metropole die Nase vorn haben? Aus deutscher Sicht kann man sich insbesondere auf den Wettbewerb im Speerwurf freuen: Weltmeister Johannes Vetter gegen Olympiasieger Thomas Röhler. Auch das Bruderduell im Diskuswurf zwischen Robert und Christoph Harting wird mit Spannung erwartet. Hier sind absolute Topleistungen vorprogrammiert.

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