Berlin 2018 zog über 500.000 Menschen an |
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News Berlin 2018 zog über 500.000 Menschen an






20.08.2018

Was war das für ein fantastischer Leichtathletik-Sommer in Berlin 2018... Für sieben Tage schaute die Sportwelt nach Deutschland. Und sah Leichtathletik-Europameisterschaften der Superlative, vielleicht sogar die besten aller Zeiten. Deutschlands größtes Sportereignis des Jahres 2018 war nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch ein riesiger Erfolg. 360.000 Menschen im Berliner Olympiastadion und weitere fast 150.000 am Breitscheidplatz im Herzen Berlins sorgten für eine einmalige Stimmung in der ganzen Stadt.

Das größte Kompliment kam von Svein Arne Hansen, dem Präsidenten des Europäischen Leichtathletik-Verbandes: „Berlin 2018 waren die besten Leichtathletik-Europameisterschaften aller Zeiten“, schwärmte der Norweger. Aleksander Dzembritzki, Berlins Staatssekretär für Sport, ergänzte: „Wir sind sehr, sehr zufrieden mit den Europameisterschaften. Es gibt nichts zu meckern. Wir blicken auf eine ganze Woche voller Emotionen und Gänsehautmomente zurück. Ob im Stadion oder am Breitscheidplatz, es gab immer fantastische Emotionen, umrahmt vom europäischen Gedanken. Egal, welche Religion oder welche Hautfarbe, die Zuschauer belohnten alle Athleten mit großem Beifall.“

Eingebettet waren die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften in die erstmals ausgetragenen European Championships, die mit sechs weiteren Sportarten vom 2. bis 12. August im schottischen Glasgow stattfanden. Hierbei handelte es sich um ein Multi-Sport-Event mit den Sportarten, Golf, Triathlon, Radfahren, Rudern, Schwimmen und Turnen, während die olympische Kernsportart Leichtathletik in der deutschen Hauptstadt beheimatet war. In Berlin traten 1.572 Athletinnen und Athleten aus 48 Mitgliedsnationen in 48 Disziplinen um Gold, Silber und Bronze an.

Europäische Meile setzte innovatives Ausrufezeichen

Erstmals wurden die Siegerehrungen nicht im Stadion selbst, sondern auf der extra errichteten Europäischen Meile mit der GENERALI ARENA auf dem Breitscheidplatz zelebriert – emotional, stimmungsvoll und mit einer eigens komponierten Fanfare. Die Nähe zu den 3.000 Besuchern in der Arena auf dem Breitscheidplatz erzeugte eine ganz besondere Atmosphäre, die keine Athletin, kein Athlet so jemals erleben durfte. Mit der Verlegung in die Innenstadt gelang den Organisatoren ein innovativer und wichtiger Schritt für die Leichtathletik.

Die deutsche Mannschaft feierte mit 19 Medaillen ihr bestes Ergebnis seit 20 Jahren. Sechsmal standen die Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ganz oben auf dem Treppchen: Für die deutschen Europameister Gesa Felicitas Krause (3.000 Meter Hindernis; Silvesterlauf Trier), Mateusz Przybylko (Hochsprung; TSV Bayer 04 Leverkusen), Malaika Mihambo (Weitsprung; LG Kurpfalz), Christin Hussong (Speerwurf; LAZ Zweibrücken), Thomas Röhler (Speerwurf; LC Jena) und Arthur Abele (Zehnkampf; SSV Ulm 1846) wurde stimmungsvoll und teils mit Freudentränen in den Augen die deutsche Hymne gespielt.

Auch in Richtung Erhalt der blauen Bahn im Olympiastadion gaben die Zuschauer die passende Antwort. Frank Kowalski, CEO der Leichtathletik-EM Berlin 2018: „Wir haben eindrucksvoll erleben können, dass die Sportart Leichtathletik bedeutsam sein kann und gespürt, dass viele Menschen sich den Erhalt des Angebotes Leichtathletik auf der blauen Bahn im Olympiastadion auch weiterhin wünschen“, bricht Frank Kowalski eine Lanze für die blaue Laufbahn, auf der Usain Bolt bei der WM 2009 die beiden Weltrekorde über 100 und 200m aufgestellt hat.

Zu guter Letzt wurden auch die Erwartungen der Fernsehanstalten bezüglich des neuen Formates der European Championships deutlich übertroffen. Bis zu sechs Millionen TV-Zuschauer und ein Marktanteil in der Spitze von 23 Prozent sprachen eine klare Sprache. „Das war ein großartiges Ereignis und hat sehr gut funktioniert“, konstatierte Stefan Kuerten, Executive Director EBU Sport. Die Zuschauerzahlen erreichten in Deutschland und in Norwegen eine Reichweite von unglaublichen 80 Prozent, gefolgt von Tschechien (50 Prozent) und der Schweiz (35 Prozent). Eine Neuauflage im Jahr 2022 ist aufgrund der gemachten Erfahrungen nahezu beschlossene Sache.

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